Im Rahmen der Projektwoche „Gemeinsam Klasse sein“ setzten sich alle fünften Klassen intensiv mit dem Thema Mobbing auseinander. In verschiedenen Unterrichtseinheiten wurde gemeinsam erarbeitet, was Mobbing ist, welche unterschiedlichen Formen es gibt und wie Mobbing aktiv verhindert werden kann.
Zu jedem behandelten Themenschwerpunkt gestalteten die Schüler*innen kurze Informationseinheiten, die sie in anschaulichen Informationsplakaten zusammenfassten. Darüber hinaus beschäftigten sie sich mit ihren eigenen Stärken und machten sich gegenseitig wertschätzende Komplimente.
Die Projektwoche machte allen deutlich, wie wichtig ein respektvolles Miteinander ist. Denn eine stabile Klassengemeinschaft, in der Schüler*innen und Lehrkräfte achtsam miteinander umgehen, stellt die wirksamste Grundlage zur Prävention von Konflikten und Mobbing dar.
So schreiben Anton und Milo aus der 5g:

„Streit kann wie Feuer sein
Feuer wird stärker, wenn man Benzin hinzukippt.
Streit kann zum Beispiel doller werden, wenn man Gewalt anwendet. Man kann deshalb sagen, dass Gewalt eine Benzinhandlung bei Streit ist. Ein Streit wird nämlich schlimmer wenn man haut, schubst, schlägt oder tritt. Streit wird auch schlimmer, wenn man sich beleidigt oder wenn sich mehrere Kinder oder Personen in den Streit einmischen.
Feuer wird weniger oder geht aus, wenn man Wasser oder Sand in das Feuer kippt. Ein Streit wird dann weniger oder hört auf, wenn man sich Hilfe holt. Hilfe holen kann man sich bei Erwachsenen oder auch bei Freunden. Hilfe holen ist deshalb eine Wasserhandlung bei Streit. Auch hilft es bei Streit, wenn man weggeht, die andere Person ignoriert oder sich ehrlich entschuldigt. Es ist auch gut, wenn sich keine Kinder einmischen und immer nur die Kinder den Streit klären, die den Streit hatten.“
Sahar (5g) erklärt:
„Unterschied Petzen vs. Hilfe holen
Der Unterschied zwischen Petzen und Hilfe holen ist, dass man beim Petzen einer Person Schaden hinzufügen möchte. Man möchte der Person absichtlich schaden, man will also, dass die Person Ärger bekommt. Wenn man Hilfe holt, will man der betroffenen Person helfen und möchte verhindern, dass der betroffenen Person Schaden hinzugefügt wird.“
Sahar, Annabelle, Stefania und Laura (5g) unterscheiden:

Arten von Mobbing
Es gibt vier verschiedene Arten von Mobbing.
Beim Cybermobbing werden die betroffenen Personen über das Internet mit Hilfe von sozialen Medien wie Instagram, Facebook oder Snapchat geärgert. Es werden peinlich Bilder hochgeladen oder fiese Nachrichten geschickt. Cybermobbing ist sehr schlimm und sehr verletzend.
Körperliches Mobbing ist auch sehr schlimm. Beim körperlichen Mobbing wird die betroffene Person getreten, geschlagen oder geschubst.
Soziales Mobbing ist wenn eine Person immer wieder ausgeschlossen wird.
Verbales Mobbing ist, wenn die betroffenen Person ausgelacht wird oder immer wieder beleidigt wird.“
Fabian und Sulaiman (5g) haben sich mit den Rollen in einem Mobbing-Fall auseinandergesetzt:
„Rollen beim Mobbing
Beim Mobbing gibt es vier verschiedene Rolle.
Der Täter greift die betroffene Person an und mobbt die betroffenen Person
Die betroffene Person wird von dem Täter und den Mitläufern gemobbt.
Die Zuschauer gucken zu wie die betroffene Person gemobbt wird und holen keine Hilfe.
Die Mitläufer helfen dem Täter die betroffene Person zu mobben.“
Malin und Arin (5g) kennen die Gesetzeslage:

„Gesetze gegen Mobbing
Um Mobbing zu verhindern oder zu bestrafen gibt es verschiedene Gesetze.
Ein Gesetz ist eine Regel, die für alle Menschen gilt.
Das Strafgesetz gilt zum Beispiel wenn man jemanden verhaut oder etwas klaut.
Wenn man dies immer wieder macht dann kann es sein, dass der Täter bis zu 10.000€ bezahlen muss, wenn er zuvor dazu aufgefordert wurde, das nie wieder zu tun; er es aber trotzdem wieder gemacht hat.“