STADTTEILSCHULE BLANKENESE

Unsere Projekte

STADTTEILSCHULE BLANKENESE

Unsere Projekte

Schule gemeinsam gestalten

Wir haben das Ziel, dass sich alle Mitglieder der Schulgemeinschaft mit der Stadtteilschule Blankenese identifizieren und sie mit gestalten. Um das zu erreichen, eignet sich im besonderen Maße die Projektarbeit. Hier kommen SchülerInnen und LehrerInnen, weitere MitarbeiterInnen und auch teilweise Eltern zusammen, um sich gemeinsam ein Ziel zu setzen und dieses dann gemeinschaftlich anzustreben.   

Einige Projekte gibt es schon seit vielen Jahren, andere entstanden erst vor kurzem durch einen gesellschaftlichen Impuls oder eine Frage, die sich im Schulalltag ergeben hatte. Wir nehmen jede Projektidee ernst, denn wir wollen unsere Zukunft gestalten – und das gemeinsam.    

Blink Fair

Die Blink Fair-Schülerfirma wird seit vielen Jahren von engagierten Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Klassen der Stadtteilschule Blankenese betrieben. Jahr für Jahr arbeiten sich neue Schülerinnen und Schüler in wichtige Themen wie fairer Handel und Nachhaltigkeit ein und führen das Projekt weiter.

Das englische Wort „fair“ heißt übersetzt: GERECHT

Fair-Kaffee ist ein Begriff für Kaffee, der von Kleinbauern gepflanzt, gezüchtet und geerntet wird und der ihnen einen angemessenen Betrag für ihre Arbeit einbringt. Fair bedeutet also, dass die Bauern ihre Produktionskosten decken und die Existenz ihrer Familien sichern können.

Den Kaffee, den jeder Interessierte per E-Mail bei Blink Fair bestellen kann, importieren die SchülerInnen direkt von der Miraflor Kooperative in Nicaragua durch El Rojito. Hierbei achten sie besonders auf faire Handelsbedingungen.

Richten Sie gerne Ihre Kaffee-Bestellung an diese E-Mail Adresse: blink-fair@stadtteilschule-blankenese.de

Agua es vida

Seit mehr als zehn Jahren arbeiten SchülerInnen unserer Oberstufe (Technikprofil) daran, die Vision einer breiten solaren Feldbewässerung in Nicaragua umzusetzen. Dafür bauen sie Pumpen zur solartechnischen Feldbewässerung, die in Kooperation mit der Universität unserer Partnerstadt Leon (Nicaragua) möglichst jedes Jahr vor Ort von ihnen installiert oder repariert werden. Das Projekt wird darüber hinaus unterstützt von unter anderem der SET GmbH in Wedel, der Solartechnikfirma ENICALSA (Nicaragua), der Norddeutschen  Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) und der Behörde für Schule und Berufsbildung.   

Mit dem Projekt „Agua es vida“ leisten die SchülerInnen nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern verfolgen auch das soziale Ziel, die einkommensschwache Landbevölkerung von den Auswirkungen des Klimawandels unabhängig zu machen und ihr so neue wirtschaftliche Perspektiven aufzuzeigen.

„Agua es vida“ wurde 2016 mit dem „Hamburger Schulpreis“ ausgezeichnet.

Eine ausführliche Dokumentation des Projektes 2018 finden Sie in unserem Downloadbereich.

Patenprojekt für geflüchtete Mitschüler*innen

Mit zahlreichen neuen SchülerInnen, die aus den ehemaligen Internationalen Vorbereitungsklassen nach und nach in die Regelschulen wechseln, wird auch unsere Schule immer bunter und vielfältiger. Diese Übergänge wollen wir mitgestalten und die Hürden, die auf diesem Weg auftauchen, gemeinsam gut bewältigen. Dafür bedarf es neuer Wege, weshalb wir Ende des Schuljahres 2017/18 ein Patenprojekt initiiert haben.

Engagierte OberstufenschülerInnen werden zu Paten für „die Neuen“. Sie unterstützen ihre „Patenkinder“ – in der Regel in Zweierteams beim Ankommen in der Schulgemeinschaft. Sie geben Orientierung im deutschen Schulsystem, helfen beim Lernen, ermöglichen den Sprachaustausch und stehen mit den neuen SchülerInnen in einem kulturellen Austausch. Der Dialog findet überwiegend im schulischen Raum statt, aber auch gemeinsame Freizeitunternehmungen oder Anregungen bzw. Hilfe für eigene Aktivitäten gehören dazu. Gleichzeitig können auch unsere Paten-SchülerInnen an dieser Aufgabe wachsen, sich einbringen, neues erfahren und eigene Stärken herausfinden und entwickeln. Hintergrund für diese Projekte sind die Ideen und Erfahrungen des „Lernens durch Lehren“ und des „Peerlearning“.

ReVitalise – mehr als eine gewöhnliche Projektreise

Eigene Entscheidungen treffen, sich frei bewegen, machen, wozu man Lust hat – diese Dinge sind für viele von uns selbstverständlich. Wir vergessen dabei jedoch immer wieder, dass es Menschen gibt, die keine eigenen Entscheidungen treffen können, sich nicht so bewegen können, wie sie es gerne würden, oder auch nicht spontan etwas unternehmen können. Wie bedeutend diese – für uns häufig – normalen Dinge sind, merkt man manchmal erst, wenn man sich mit diesen wichtigen Entscheidungen gezielt auseinandersetzt und zwar dort, wo sie tagtäglich von anderen für andere getroffen werden müssen.

ReVitalise ist eine Wohltätigkeitsorganisation in Großbritannien, die es sich zum Ziel gemacht hat, Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen eine Auszeit zu ermöglichen und sie „neu zu beleben“. ReVitalise unterhält in Großbritannien drei Einrichtungen, in denen hilfsbedürftige Menschen, ihre Pfleger oder auch Familienmitglieder den oftmals beschwerlichen Alltag hinter sich lassen und ganz entspannte Ferien verbringen können.

Seit 2014 hat eine kleinere Schülergruppe aus Jahrgang 11 die Möglichkeit, eine Woche als Volunteer bei ReVitalise zu helfen, ganz neue Erfahrungen zu machen und oftmals prägende Erinnerungen mitzunehmen. Bei dieser Projektfahrt geht es zum einen natürlich darum, die bisher erworbenen Sprachkenntnisse zu testen und zu erweitern, aber zum anderen auch um die Auslotung der eigenen Grenzen und die Erfahrung zwischenmenschlicher Begegnungen auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Die Aufgaben in diesem Projekt sind vielfältig. Es geht hauptsächlich um die Betreuung der Gäste, aber auf unterschiedliche Art und Weise: gemeinsame Ausflüge, Spiele, Unterhaltungen, Hilfestellung bei den Mahlzeiten, Spaziergänge – dabei sein und helfen.

 

Kollegiale Unterrichtsreflexion (KUR)

Seit 2014 hat sich unsere Stadtteilschule einer Initiative des Landesinstitutes für Lehrerbildung (Li) angeschlossen: Im Rahmen des Projekts „Kollegiale Unterrichtsreflexion“ (KUR) besuchen sich Kolleginnen und Kollegen im Laufe eines Schuljahres gegenseitig im Unterricht, um sich zu einer bestimmten Fragestellung zu beobachten und anschließend zu beraten.

Die selbst festgelegten Beobachtungsschwerpunkte führen an unserer Schule zu einem gelungenen Austausch über Unterricht und den Umgang mit herausfordernden Situationen. Unter der Anleitung eines externen Coaches wurden die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen zudem im Anwenden von Gesprächs- und Beratungstechniken trainiert. Seit dem Schuljahr 2017/18 hat diese Aufgabe die Projektleitung an unserer Schule übernommen.

Was uns besonders stolz macht: Das Projekt findet an unserer Schule immer größeren Zuspruch. In diesem Schuljahr nehmen an KUR 10 Kolleginnen und Kollegen teil.  

Ski-Langlauf in St. Andreasberg

Gegenseitige Wertschätzung, Toleranz und Rücksichtnahme im Schulalltag leben wir auch jahrgangsübergreifend. Nach dem Prinzip „Groß hilft Klein“ fahren jedes Jahr SchülerInnen unseres Sportprofils (Jg. 12) und zwei bis drei Klassen aus Jahrgang 6 zum Skilanglauf nach St. Andreasberg. 

Dort arbeiten unsere OberstufenschülerInnen in enger Absprache mit ihrem Profilleiter und den begleitenden KlassenlehrerInnen aus Jahrgang 6 als SkilehrerInnen und GruppenbetreuerInnen. Ein großer Höhepunkt ist die gemeinsame Disco am letzten Abend.

Partner & Projekte