Was macht eine gute Rezension aus? Wie schreibt man über ein Buch so, dass andere Lust bekommen, es zu lesen – oder auch nicht? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines neuen Schulprojekts, das unsere Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen zu echten Literaturkritiker*innen macht.

Gestern fand das Auftakttreffen in unserer Bibliothek statt – und es war gleich ein besonderer Moment: Anna-Lena Walter, Redakteurin des „Klönschnacks“ sowie Pascal Mathéus, einer der Inhaber der „Buchhandlung Wassermann“, kamen persönlich in die Schule, um das Projekt gemeinsam mit uns zu starten. Die Buchhandlung Wassermann hat dafür eigens aktuelle Romane gestiftet, die frisch auf dem Markt sind und noch kaum besprochen wurden – beste Voraussetzungen für eine fundierte Erstmeinung.

Die Schüler*innen lesen die Romane in den kommenden Wochen und verfassen anschließend eigenständige Buchbesprechungen. Das Besondere: Die besten Rezensionen werden direkt im „Klönschnack“ veröffentlicht.

„Die Schülerinnen und Schüler schreiben nicht für die Schublade – ihre Rezensionen erscheinen im Klönschnack und werden von echten Leserinnen und Lesern in unserem Stadtteil gelesen“, freuen sich die Deutschlehrkräfte Vivica Wendt und Jule Gotthardt. Die 6. Klassen sind bei uns von Haus aus echte Leseratten, denn durch das BISS-Lesetraining werden jeden Tag 20 Minuten in der Schule laut gelesen. Dadurch sind seit Beginn Klasse 5 schon eine ganze Menge Romane verschlungen worden.

 

Wir freuen uns sehr über diese Kooperation und sind gespannt, welche Romane die Schüler*innen begeistern werden – und welche eher nicht. Denn auch eine ehrliche kritische Stimme hat ihren Wert. Haltet die Augen auf: Bald erscheinen die ersten Rezensionen im Klönschnack!