Unser Kulturfest: Ein rundum gelungener Tag

Am 4. Juli 2026 verwandelte sich unsere Schule erneut in eine bunte Bühne für Musik, Theater, Kunst und jede Menge gute Laune. Das diesjährige Kulturfest war ein voller Erfolg – und das trotz waschechtem Hamburger Schietwetter, das der Stimmung keinen Abbruch tat.

Besonders berührend: Viele unserer Fünftklässler*innen standen zum ersten Mal auf einer so großen Bühne und begeisterten mit ihren musikalischen Beiträgen. Dazu gab es Theateraufführungen, Kunstausstellungen und spontane Konzerte und einen Flash-Mob. An zahlreichen Mitmachstationen konnten Groß und Klein selbst aktiv werden, während an weiteren Ständen für kulinarische Köstlichkeiten gesorgt war.

Ein besonderer Höhepunkt war die Eröffnung des Festes: Der Schüler*innenrat überreichte einen Spendenscheck in Höhe von 4.000 Euro an das Kinderhospiz Sternenbrücke in Rissen, das Kindern mit lebensverkürzenden Diagnosen und ihren Familien einen besonderen Ort bietet. Die stolze Summe haben unsere die Schüler*innen in einem selbst organisierten Spendenlauf erlaufen – ein wunderbares Beispiel für Engagement und Zusammenhalt an unserer Schule.

Ein großes Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben – ob auf der Bühne, hinter den Kulissen oder als Besucherin und Besucher!

 

Über 6.000 Euro erlaufen: Erfolgreicher Spendenlauf

Was für eine Leistung unserer Schülerinnen und Schüler! Der diesjährige Spendenlauf im Hirschpark, der komplett eigenständig von unserer Schüler*innenvertretung organisiert wurde, war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg.

Die Jahrgänge 5 bis 11 liefen im Hirschpark für den guten Zweck, während der Jahrgang 12 tatkräftig bei der Organisation vor Ort unterstützte. Auch launische Wetterkapriolen konnten die gute Stimmung und den Einsatz aller Beteiligten nicht trüben – am Ende lief alles reibungslos.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Über 6.000 Euro kamen durch den Lauf zusammen. 4.000 Euro davon gehen als Spende an das Kinderhospiz Sternenbrücke. Der Scheck wurde im Rahmen der Eröffnungsfeier des Kulturfestes übergeben.

Die restlichen gut 2.000 Euro sollen in unseren Schulhof investiert werden, um ihn nachhaltiger, attraktiver und inklusiver zu gestalten. Tatkräftig zur Seite steht der Schüler*innenvertretung dabei unser „Climate Lab“.

Schulleiter Philip Reuter zeigte sich beeindruckt von der Tatkraft der Schüler*innenvertretung: Von den Schüler*innen kommt neben der guten Idee auch immer sofort die dazugehörige Tatkraft, die Dinge auch umzusetzen.

Ein herzlicher Dank an alle Läuferinnen und Läufer sowie an die Schüler*innenvertretung für dieses großartige Engagement!

Besuch der Gedenkstätte KZ Neuengamme

In den vergangenen Wochen haben alle unsere Klassen des 9. Jahrgangs die KZ-Gedenkstätte Neuengamme besucht. Bei der Tages-Exkursion setzten sich die Schüler*innen intensiv mit der bewegenden Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers auseinander. Der Besuch der Ausstellungsräume sowie der erhaltenen Original-Gebäude und Gedenkorte machte die Geschichte für viele auf ganz besondere Weise greifbar, denn die Führungen vor Ort informierten eindrücklich über die furchtbaren Lebensbedingungen und Schicksalen der dort inhaftierten Menschen. Unsere Schüler*innen zeigten sich vor Ort und auch danach tief bewegt von dem, was sie dort gesehen und gehört haben. So entsetzten einige die nackten Zahlen, die anderen die Einzelschicksale. In den Gesprächen nach den Exkursionen zeigt sich, dass der Eintritt für die Menschenwürde für viele eine wichtige weitere Dimension erhalten hat.

So bewegt eine Schülerin die Tatsache, dass Jugendliche ihres Alters das Abschießen von KZ-Häftlingen menschenverachtend „Zebra-Schießen“ nannten. Gelungen waren die Exkursionen immer dann besonders, wenn unsere Schüler*innen über pure Betroffenheit hinaus kamen und die Dimension der eigenen Verantwortung für heute begreifen konnten. „Das NS-Regime hat die erste Demokratie in Deutschland innerhalb von kurzer Zeit zerstört, weil die Nazis nicht aufgehalten wurden, als man es noch konnte“, fasst es ein anderer Schüler zusammen.

Die Exkursion ist an unserer Schule seit Jahren ein wichtiger Baustein im Rahmen der schulischen Erinnerungsarbeit, sie trägt – wie die Zitate oben zeigen – bei unseren Schüler*innen dazu bei, das Bewusstsein für die Geschehnisse der NS-Zeit sowie für die Werte unserer heutigen Gesellschaft zu stärken.

 

 

Schüler*innenaustausch mit Polen

Ende Mai und Anfang Juni 2025 hatten rund 20 Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Gelegenheit, im Rahmen eines Schüler*innenaustausches wertvolle interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Die Reise führte zunächst für fünf Tage nach Danzig und Sopot, bevor die polnischen Gäste eine Woche später Hamburg erkundeten. Wie die Begegnungen verliefen, was die Schülerinnen und Schüler erlebt haben und welche Eindrücke bleiben – das erzählen sie hier selbst: 

„Im Rahmen unseres Schüleraustausches durften wir zwei Wochen voller neuer Erfahrungen und schöner Begegnungen erleben. Gemeinsam fuhren wir für 5 Tage am 18. Mai mit einer Gruppe von ungefähr 20 Schülern mit dem Zug nach Polen, nach Danzig/Sopot.

Vor Ort wurden wir von unseren Gastfamilien am Bahnhof aufgenommen. Alle Familien waren sehr nett und begrüßten uns mit einer großen Gastfreundschaft, sodass wir uns schnell willkommen und wohl fühlten. Jeder Schüler konnte einen ganz eigenen Einblick in das alltägliche Leben von den polnischen Schülern bekommen, da wir alle in unterschiedlichen Gastfamilien wohnen konnten.

Tagsüber haben wir ein vielfältiges Programm gehabt, welches von den polnischen Schülern und Lehrern organisiert wurde. Durch die Kennenlernspiele und gemeinsame Aktivitäten hatten wir die Möglichkeit auch mit anderen polnischen Austauschschülern ins Gespräch zu kommen, wodurch wir uns auch als Gruppe schnell sehr gut verstanden. Außerdem unternahmen wir viele Ausflüge, bei denen wir viel über die deutsch-polnische Geschichte und die Vergangenheit beider Länder erfuhren. Die Museumsbesuche gaben uns einen spannenden historischen Eindruck.

Neben dem kulturellen und geschichtlichen Lernen hatten wir jedoch auch viel Zeit für andere Aktivitäten. Wir konnten die Umgebung erkunden und die schönen Ecken von Danzig kennenlernen. Die Austauschschüler führten uns in ihrer Heimatstadt herum und zeigten uns wichtige Merkmale in Danzig und erklärten uns ihre Bedeutung. Außerdem verbrachten wir viel Zeit an den Stränden der Ostsee und genossen das gute Wetter.

In der zweiten Woche besuchten uns ab dem 31.5. die polnischen Schülerinnen und Schüler in Hamburg. Hier hatten wir dann ein abwechslungsreiches Programm für die Schüler*innen vorbereitet. Gemeinsam arbeiteten wir wieder an Projekten zum Thema Migration.

Wir hatten ebenfalls die Möglichkeit den polnischen Austauschschülern unsere Schule zu zeigen. Es war sehr interessant zu sehen, dass die Schulen sehr große Unterschiede im Aufbau sowie in der Gestaltung haben.

Natürlich haben wir auch in Hamburg interessante Ausflüge auf dem Programm. Die polnischen Schüler*innen besuchten das Miniatur Wunderland, die Elbphilharmonie, die Speicherstadt und die HafenCity. Wir haben jedoch auch, dank des tollem Wetters die Möglichkeit gehabt tolle Paddel Tripps auf der Alster zu machen, sowie Shopping Tripps durch die Innenstadt. Außerdem haben wir einen Ganztages Ausflug nach Büsum gemacht, wo wir die Nordseeküste uns anschauen konnten sowie interessante Fakten über die Fischerei lernen konnten. Nach einen gelungenem letzten Ausflug trafen wir uns schließlich gemeinsam bei La Osteria, um ein gemeinsamen Abschied mit einem Abendessen feiern zu können. Der Abend war sehr schön, da wir noch mal über die vergangenen zwei Wochen in Polen und in Deutschland und unsere tolle Zeit gemeinsam nachdachten haben. Gleichzeitig war es aber auch ein emotionaler Moment, da wir uns voneinander verabschieden mussten. In kurzer Zeit waren viele enge Freundschaften entstanden, und umso schwerer fiel der Abschied. Jedoch ergaben sich nicht nur neue Bekanntschaften nach Polen, durch den Austausch lernte man auch viele neue Leute von der eigenen Schule auf eine ganz andere Art kennen.

Der Schüleraustausch war für uns alle eine tolle Erfahrung. Wir haben nicht nur viel über die Geschichte, Kultur und Lebensweise von Polen gelernt, sondern vor allem viele neue Menschen kennengelernt, wertvolle Erinnerungen gesammelt und Freundschaften geschlossen, die hoffentlich noch lange bestehen bleiben werden.“ (Mieke S.)

Workshop zum Thema Zivilcourage bei der Deutschen Bahn

Mut zeigen, richtig handeln!

Am 4. Juni 2026 erlebte die Klasse 6d einen spannenden Vormittag im S-Bahnwerk Stellingen. Im Rahmen eines Pilotprojekts der Deutschen Bahn und der Bundespolizei drehte sich alles um die Themen Sicherheit und Zivilcourage im öffentlichen Nahverkehr.
In interaktiven Workshops und Rollenspielen übten die Schülerinnen und Schüler, wie man in schwierigen Situationen angemessen reagiert und anderen helfen kann, ohne sich selbst zu gefährden. Außerdem erfuhren sie mehr über Gefahren im Bahnbetrieb und lernten spannende Grundlagen des Straf- und Zivilrechts kennen.
Besonders die realitätsnahen Rollenspiele sorgten für viel Spaß und Engagement.

Ein abwechslungsreicher Projekttag, der nicht nur interessant war, sondern auch wichtige Impulse für den Alltag gegeben hat!